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Nabelschnurblut-Studie

Mit Stammzellen gegen Typ-1-Diabetes

Ziel:
►Eine in Deutschland einzigartige Studie soll zeigen, ob bei Kindern mit neu entdecktem Typ-1-Diabetes die Behandlung mit eigenem Nabelschnurblut die Blutzuckereinstellung verbessert.

Teilnahme:
►Teilnehmen können

  • alle Kinder ab 1 Jahr,
  • die vor weniger als 12 Monaten Typ-1-Diabetes entwickelt haben
  • und über ihre eigene Nabelschnurblutprobe verfügen.

Hintergrund:
►Immer mehr Menschen erkranken an Typ-1-Diabetes. Jährlich sind in Deutschland etwa 2000 Kinder unter vierzehn Jahren davon betroffen. Diese Kinder sind auf lebenslange Insulingaben und Blutzuckerkontrollen angewiesen. Zudem kann ein langfristig erhöhter Blutzucker zu Schädigungen der Blutgefässe an den Augen und Nieren oder Nerven führen. Stammzellen, die im Nabelschnurblut enthalten sind, haben die Möglichkeit, sich sehr gut zu vermehren beziehungsweise sich in Inselzellen zu entwickeln. Nabelschnurblut ist zudem reich an regulatorischen T-Lymphozyten, von denen man sich erhofft, dass sie das Immunsystem wieder regulieren.
In einer US-Studie, in der erkrankte Kinder mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt wurden, konnte die Behandlung den Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) deutlich senken. Dieser Wert gibt Auskunft über den Verlauf des Blutzuckerspiegels über mehrere Wochen.
Zudem benötigten die Kinder weniger Insulin pro Tag.
Aufgrund dieses Erfolges initiierte die Forschergruppe Diabetes die Studie auch in Deutschland.

Ablauf:

►Die Teilnahme an der Studie beinhaltet eine einmalige Transfusion von eigenem Nabelschnurblut. Im Anschluss sind in den folgenden 24 Monaten insgesamt sechs Nachuntersuchungen vorgesehen, um den Erfolg der Transfusion zu überprüfen.

Studienleitung und Kontakt:

►Interessierte Eltern, die sich über die Nabelschnurblut-Studie informieren oder ihr Kind anmelden wollen, melden sich bei

Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München
Leitung Prof. Anette-Gabriele Ziegler
Kölner Platz 1, 80804 München
Kostenlose Tel. 0800-33 83 33 9
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

zum Download: weitere Informationen

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